Künstliche Intelligenz und Politik​

Stärkung der Demokratie? – Generative KI an Schulen – KI in Entwicklungsländern

Die Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) hat sich mit Deepfakes befasst. Manipulation und Täuschung sei schon lange ein Teil von Kriegen gewesen. Nie zuvor sei es aber so einfach gewesen, qualitativ hochwertige gefälschte Audio-, Bild- oder Videodateien zu erschaffen. Die Fälschungen würden immer glaubwürdiger und seien damit schwerer als solche zu identifizieren. Damit kann die Reichweite von Desinformation deutlich erhöht werden. Die Wirkung kann lähmend, mobilisierend oder zersetzend sein. Es brauche Maßnahmen, um Schritt halten zu können. Beispiele seien Reduktion von Akteuren, Kennzeichnungspflicht und Sensibilisierung.

E-International Relations hat sich mit dem Potenzial digitaler Diplomatie befasst. Dabei sei die Ausweitung der Digitalisierung auf internationale Politik mit enormem Potenzial , aber auch mit Risiken verbunden, etwa durch „Deepfakes“. Auch könnten diplomatische Kanäle infiltriert werden. Derzeit würden Möglichkeiten politischer Anwendung von Künstlicher Intelligenz nur wenig untersucht. Klar sei jedoch schon, dass gegen künstliche Intelligenz übermäßige Vorbehalte entstehen könnten, da sie mit Fälschungen verbunden würde. Dies stelle ebenso ein Problem dar wie die Fälschungen. 

christian schuh

christian schuh

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